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Parodontologie
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Parodontologie 15 (2004), Nr. 3     25. Aug. 2004
Parodontologie 15 (2004), Nr. 3  (25.08.2004)

Seite 219-238


Wundversorgung und Nachsorge
Christgau, Michael
Oberstes Ziel der Wundversorgung bei den meisten parodontalchirurgischen Verfahren sollte ein spannungsfreier primärer Wundverschluss sein, der die postoperativen Beschwerden auf ein Minimum reduziert, die Heilungszeit beschleunigt und einer Gefährdung des Heilungsresultats durch eine bakterielle Kontamination des Wundgebietes weitgehend vorbeugt. Moderne minimalinvasive, mikrochirurgische Operationsmethoden mit mehrschichtigen Nahttechniken unter Verwendung feiner monofiler Nahtmaterialien erleichtern den primären Wundverschluss und erhöhen die Vorhersagbarkeit einer ungestörten primären Wundheilung. Das wichtigste Ziel der Nachsorge ist - neben der Linderung der postoperativen Beschwerden für den Patienten - die Sicherung des Operationserfolgs durch eine stringente postoperative Infektionsprophylaxe. Diese besteht einerseits in den von den Patienten selbst durchzuführenden Mundspülungen mit antiseptischen Lösungen, andererseits in den engmaschig durchgeführten zahnärztlichen Wundkontrollen und -reinigungen. Für die langfristige Sicherung des Operationserfolgs ist eine in regelmäßigen, auf die individuellen Bedürfnisse des Patienten abgestimmten Intervallen durchgeführte unterstützende Parodontaltherapie unerlässlich.

Schlagwörter: Parodontale Therapie/Chirurgie, Wundversorgung, Nachsorge, Nahttechnik
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