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Parodontologie
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Parodontologie 14 (2003), Nr. 2     30. Mai 2003
Parodontologie 14 (2003), Nr. 2  (30.05.2003)

Seite 177-186


Weichgewebevermehrung durch kieferorthopädische Zahnbewegung
Redaelli, Oliver / Stiller, Michael / Loidl, Hatto
Die hier vorgestellten Fälle zeigen eine alternative Behandlungsmethode zum Ersatz von Frontzähnen durch ein Einzelzahnimplantat. Dabei werden nicht erhaltungsfähige Frontzähne extrudiert. Dies geschieht mit Hilfe einer einfachen kieferorthopädischen Apparatur, die aus zwei Molarenbändern, einem Transpalatinalbogen und einem Titanbogen besteht und aus ästhetischen Gründen auch lingual befestigt werden kann. Bei Anwendung dieser Apparatur ist eine der Extrusionsrichtung folgende Modellation der umgebenden Weichgewebe zu beobachten. Nach einer Retentionszeit von drei Monaten können die Zähne extrahiert werden; häufig kann in der gleichen Behandlungssitzung die Implantation erfolgen. Durch die hier vorgestellte Methode schafft man ein ausreichendes Implantatlager, wodurch das Risiko von Gingivarezessionen, Papillenverlusten oder Exposition von Implantatoberflächen minimiert werden kann.

Schlagwörter: Weichgewebemanagement, kieferorthopädische Extrusion, Implantation, Ästhetik
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