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Parodontologie
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Parodontologie 23 (2012), Nr. 4     15. Dez. 2012
Parodontologie 23 (2012), Nr. 4  (15.12.2012)

Seite 367-377


Membranen versus Schmelzmatrixproteine zur Behandlung infraalveolärer Defekte
Stand der Wissenschaft, Konsequenzen für die Praxis
Borchard, Raphael / Kleimann, Johannes
Die Einführung regenerativer Therapieverfahren in der Parodontologie vor über 20 Jahren hat die Parodontitistherapie revolutioniert. Bei korrekter Fallauswahl ermöglichen sie die Regeneration von Knochen, desmodontalem Ligament und Zement an der ehemals erkrankten Wurzeloberfläche. Die ersten wissenschaftlichen Ergebnisse mit nichtresorbierbaren PTFE-Membranen (GTR) wurden bereits vor rund 30 Jahren publiziert. Im Laufe der Zeit hat die Anzahl von verschiedenen Membrantypen und Füllermaterialien enorm zugenommen. Diese techniksensiblen Verfahren wurden in den letzten 10 Jahren zunehmend durch Schmelzmatrixproteine (EMD), teilweise in Kombination mit Füllermaterialien, ergänzt oder sogar abgelöst. Die zunehmende Verbreitung von EMD wird besonders auf seine vergleichsweise einfache Anwendung zurückgeführt. In der aktuellen wissenschaftlichen Literatur werden GTR und EMD für infraalveoläre Defekte gleichwertig beurteilt, sodass Kriterien wie Defektanatomie und die Lage des Defekts in der Mundhöhle ausschlaggebend für die Wahl des Verfahrens sind.

Schlagwörter: GTR, Membranen, Regeneration, Schmelzmatrixproteine, Parodontalchirurgie, Parodontitistherapie, Lappendesign, Gewebemanagement
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