Wir verwenden Cookies, um für diese Website Funktionen wie z.B. Login, einen Warenkorb oder die Sprachwahl zu ermöglichen. Weiterhin nutzen wir für anonymisierte, statistische Auswertungen der Nutzung Google Analytics, welches Cookies setzt. Mehr Informationen finden Sie in unserer Datenschutzerklärung.
OK, ich bin einverstanden Ich möchte keine Google Analytics-Cookies
Parodontologie
Login:
Benutzername:

Kennwort:

Plattform:

Kennwort vergessen?

Registrieren

Parodontologie 23 (2012), Nr. 4     15. Dez. 2012
Parodontologie 23 (2012), Nr. 4  (15.12.2012)

Seite 359-366


Die Rolle der parodontalen Infektion in der Pathogenese entzündlich-rheumatischer Erkrankungen
Cordes, Valerie / Detert, Jacqueline / Pischon, Nicole
Entzündlich-rheumatische Erkrankungen wie die rheumatoide Arthritis (RA) sind durch eine erhebliche Morbidität und Mortalität gekennzeichnet. Die genaue Ätiologie entzündlich-rheumatischer Erkrankungen ist unklar, jedoch scheinen bakterielle Infektionen eine Rolle in der Pathogenese zu spielen. Studien zeigen, dass Erkrankungsparameter der RA, wie Schwellung der Gelenke, der CReaktives- Protein(CRP)-Spiegel und die Blutsenkungsgeschwindigkeit positiv mit parodontalem Attachmentverlust und Zahnverlust korrelieren. Für die Assoziation zwischen RA und Parodontitis werden dysregulierte Immunfunktionen sowie direkte Gewebeschädigungen durch bakterielle Infektionen als mögliche Pathomechanismen diskutiert. P. gingivalis Virulenzfaktoren, besonders die Proteinaseaktivität, welche die Produktion des Rheumafaktors (RF) fördert, die Wirtszellinvasivität und -aktivierung sowie die Peptidylarginindeiminase(PAD)-Aktivität, als ein wichtiger Pathogenitätsfaktor der RA-Pathogenese, sind dabei von Bedeutung.

Schlagwörter: Rheumatoide Arthritis, Parodontitis, Porphyromonas gingivalis, Biologika
Volltext (keine Berechtigung) einzeln als PDF kaufen (20.00 €)Endnote-Export