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Parodontologie
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Parodontologie 23 (2012), Nr. 2     29. Mai 2012
Parodontologie 23 (2012), Nr. 2  (29.05.2012)

Seite 137-146


Beurteilung von Langerhans-Zellen bei oralem Lichen planus mit Hilfe der ATPase-Histochemie
Eine klinisch-pathologische Korrelation
Pandey, Arushi / Setty, Suhas / Rao, Raghavendra / Radhakrishnan, Raghu
Ziel: Beurteilung des Verteilungsmusters von Langerhans-Zellen bei oralem Lichen planus (OLP) durch histochemische Analyse von Adenosintriphosphatase (ATPase) und Korrelation dieses Befunds mit der Symptomdauer. Material und Methoden: Die Studie umfasste frisches unfixiertes Gewebe aus klinisch und histologisch als OLP diagnostizierten, bislang unbehandelten Patienten (n = 18). Gesunde Biopsien aus der Mundschleimhaut von Patienten ohne OLP dienten als Kontrolle (n = 5). Die ATPase-Aktivität der in den Gewebeproben befindlichen Langerhans-Zellen wurde enzymhistochemisch beurteilt. Resultate: Laut Mann-Whitney-U-Test zeigten die Langerhans-Zellen in den Läsions- wie auch Kontrollbiopsien signifikant unterschiedliche Verteilungsmuster zwischen der oberflächennahen und der basalen Epithelhälfte (p < 0,001). Die mediane Zellmigration aus der oberflächennahen in die basale Epithelhälfte war laut Kruskal-Wallis-Test bei längerer Symptomdauer signifikant (p = 0,01). Zwischen Symptomdauer und Zellmigration bestand eine negative Korrelation (Pearson-Korrelationskoeffizient). Schlussfolgerungen: Der anfängliche Zuwachs an Langerhans- Zellen in den Läsionsgeweben gegenüber den Kontrollgeweben legt nahe, dass diese Zellen eine wesentliche Voraussetzung sowohl für die Initiierung als auch für den Fortschritt der mukosalen Immunantwort bei OLP bilden. Veränderungen in ihrer Anzahl und Verteilung sind klinisch von Bedeutung, weil sie bei lange bestehenden Läsionen objektive Beurteilungen ermöglichen und dadurch die Behandlungsplanung erleichtern könnten.

Schlagwörter: ATPase, Enzymhistochemie, Immunpathogenese, Langerhans-Zellen, oraler Lichen planus, Spezialfärbungen
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