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Parodontologie
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Parodontologie 23 (2012), Nr. 1     19. Mär. 2012
Parodontologie 23 (2012), Nr. 1  (19.03.2012)

Seite 57-63


Parodontitis als Risikoindikator für respiratorische Erkrankungen
Eickholz, Peter
Die weitaus häufigste Ursache für Infektionen der Atemwege ist die Verschleppung von Bakterien aus der Mundhöhle und dem NasenRachenRaum in den unteren Respirationstrakt. Die Hinweise für eine Rolle der Parodontitis in der Pathogenese chronisch obstruktiver Lungenerkrankungen (COPD) sind schwach. Keine Hinweise gibt es bisher dafür, dass Parodontitistherapie das Risiko für COPD senkt. Deutlicher sind die Zusammenhänge zwischen oraler Gesundheit und nosokomialen Infektionen (z. B. Aspirationspneumonie). Pneumonien bei intensivmedizinisch betreuten Patienten unter mechanischer Beatmung sind häufig und treten nach kurzer Zeit ein. Hier können einfache antiseptische Maßnahmen die Häufigkeit von Komplikationen deutlich reduzieren. Pflegebedürftige, immungeschwächte und ältere Menschen insbesondere in betreuenden Institutionen profitieren erheblich von einfachen Strategien zur Reduktion von Zahnbelägen sowie zur Parodontitisprävention und therapie. Die Herausforderung für die Zahnärzteschaft besteht hier darin, das Pflegepersonal zu schulen und selbst Verantwortung für die Versorgung in solchen betreuenden Einrichtungen zu übernehmen.

Schlagwörter: Chronisch obstruktive Lungenerkrankungen, chronische Bronchitis, Lungenemphysem, Lungenentzündung
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