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Parodontologie
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Parodontologie 22 (2011), Nr. 3     12. Sep. 2011
Parodontologie 22 (2011), Nr. 3  (12.09.2011)

Seite 239-244


Kann ich Patienten unter Bisphosphonattherapie chirurgisch behandeln?
Voss, Pit
Bisphosphonate werden mit bedeutenden Therapieerfolgen bei Erkrankungen des Knochenstoffwechsels eingesetzt. Die Bisphosphonat-assoziierte Kiefernekrose (BP-ONJ) als Komplikation tritt meist nach Extraktionen ohne plastischen Wundverschluss auf. Weitere wichtige Risikofaktoren sind dentogene Infektionen und Erkrankungen des Zahnhalteapparats. Die chirurgische Sanierung der entstandenen Läsionen hat sich mittlerweile im deutschsprachigen Raum durchgesetzt, eine zahnärztliche Untersuchung und Fokussanierung als Prävention vor Bisphosphonatmedikation wird empfohlen. Häufig wird jedoch ein zeitnaher Beginn der Bisphosphonattherapie angestrebt, der die vollständige Durchführung der Präventionsmaßnahmen vor Therapiebeginn nicht erlaubt. In diesen Fällen muss, wie bei anderen Patienten unter Bisphosphonattherapie, das individuelle Risikoprofil bei der Planung von Prophylaxe, konservativer Therapie und chirurgischen Maßnahmen berücksichtigt werden. Das Verstehen des Wirkmechanismus von Bisphosphonaten und der möglichen Pathogenese der Bisphosphonat-assoziierten Kiefernekrose ist bei der Einschätzung des individuellen Risikoprofils von Patienten unter Bisphosphonattherapie von Bedeutung.

Schlagwörter: Bisphosphonate, Osteonekrose, Risikoprofil, Therapie, Parodontitis
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