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Parodontologie
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Parodontologie 21 (2010), Nr. 1     25. Feb. 2010
Parodontologie 21 (2010), Nr. 1  (25.02.2010)

Seite 29-34


Einsatz der niedrigabrasiven Pulverstrahltechnik bei der Behandlung von Parodontitis und periimplantären Infektionen
Petersilka, Gregor / Zilly, Martin
Die supra- und subgingivale Entfernung des Biofilms ist sowohl in der Initialtherapie als auch in der Nachsorgephase ("Recall") ein zentraler Bestandteil der Parodontitistherapie. Hierfür wurde in diesem Zusammenhang ein niedrigabrasives Luft-Pulver-Wasserstrahlsystem entwickelt, das eine zeitsparende und für den Patienten angenehme Behandlung ermöglicht. Es basiert auf einem Strahlmedium, das aus Kristallen der Aminosäure Glycin mit einer Korngröße von ca. 60 µm besteht. Dieses Abrasivum lässt sich in nahezu jedem handelsüblichen Luft-Pulver-Wasserstrahlgerät verwenden und erlaubt bis zu 5 mm Taschentiefe eine gründliche Biofilmentfernung von der Wurzeloberfläche. Darüber hinaus scheint auch die Behandlung von Implantatoberflächen mit Glycinpulver möglich zu sein. Die sichere und effiziente Anwendung dieser sich in wesentlichen Punkten von der manuellen Instrumentierung unterscheidenden Instrumentierungstechnik erleichtert den zahnärztlichen Praxisalltag erheblich, setzt jedoch genaue Kenntnisse über die spezifische Wirkungsweise und eine korrekte Indikationsstellung voraus.

Schlagwörter: Parodontitis, Luft-Pulver-Wasserstrahlen, Glycinpulver, Biofilmentfernung
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