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Parodontologie
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Parodontologie 21 (2010), Nr. 1     25. Feb. 2010
Parodontologie 21 (2010), Nr. 1  (25.02.2010)

Seite 7-14


Ein sauberer Zahn wird nicht krank! Oder doch?
Schlagenhauf, Ulrich
Die Etablierung einer effektiven häuslichen Zahnpflege gilt allgemein als unverzichtbare Vorbedingung für den Erfolg jeglicher systematischer Parodontaltherapie. Unterstützt durch die Ergebnisse einer Vielzahl klinisch-experimenteller Studien aus über vier Jahrzehnten sehen fast alle parodontologischen Experten in der regelmäßigen häuslichen Reinigung der Zähne von anhaftenden bakteriellen Belägen eine unabdingbare Grundvoraussetzung für eine lebenslange parodontale Gesundheit. "Ein sauberer Zahn wird nicht krank" lautet die Botschaft der Zahnärzte an ihre Patienten. Sie legt damit nahe, dass die sichere Prävention parodontaler Erkrankungen kein wissenschaftliches Problem mehr darstellt, sondern lediglich durch die mangelnde Bereitschaft oder das mangelnde Vermögen der Bevölkerung zur regelmäßigen Zahnpflege verhindert wird. Eine ganze Reihe ernst zu nehmender Studien hat jedoch in den letzten Jahren die Gültigkeit etablierter Vorstellungen zur präventiven Bedeutung häuslicher Zahnpflege in etlichen Aspekten in Frage gestellt. Da aber der klinische Erfolg professioneller Präventionsstrategien, in denen die Vermittlung effektiver Mundhygienemaßnahmen eine zentrale Bedeutung hat, offensichtlich ist, wurden bis heute diese nicht in das Konzept passenden Erkenntnisse vielfach ignoriert. Nachfolgend sollen daher einige zentrale Fakten zum wissenschaftlich abgesicherten Nutzen häuslicher Zahnpflege im Detail dargestellt werden sowie der Versuch unternommen werden, Konsequenzen für die klinische Praxis aufzuzeigen.

Schlagwörter: Mundhygiene, Plaquekontrolle, Wirtsantwort, orale Prävention
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