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Parodontologie
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Parodontologie 20 (2009), Nr. 2     29. Mai 2009
Parodontologie 20 (2009), Nr. 2  (29.05.2009)

Seite 155-166


Lokalisierte Knochendefekte durch das Tragen eines Piercings - Eine Falldarstellung
Simon, Isabel / Eickholz, Peter / Kim, Ti-Sun / Dannewitz, Bettina
Piercings erfreuen sich vor allem bei der weiblichen Bevölkerung zunehmender Beliebtheit. Etwa 41 % der jungen Mädchen und Frauen in der Altersgruppe von 14 bis 24 Jahren tragen in Deutschland mindestens ein Piercing. Durch die steigende Zahl von Piercings hat auch die Zahl der Komplikationen zugenommen. Spätfolgen von Piercings in der Mundhöhle sind vielfältig. Zu den häufigsten Schäden an den Zahnhartsubstanzen zählen Schmelzabsprengungen, massive Abrasionen an den Frontzähnen sowie Frakturen von Zähnen und Restaurationen. Oft kann man auch lokalisierte Gingivarezessionen und Attachmentverluste durch das Tragen von Piercings beobachten. Da der Trend zum Piercen weiter anhält, sollten Zahnärzte in der Lage sein, die Patienten bei ihrer Entscheidung für bzw. gegen ein intraorales Piercing fundiert über mögliche Komplikationen zu beraten.

Schlagwörter: Piercing, Body Modification, Zahnschäden, Rezession, regenerative Parodontitistherapie, Schmelzmatrixproteine
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