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Parodontologie
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Parodontologie 20 (2009), Nr. 2     29. Mai 2009
Parodontologie 20 (2009), Nr. 2  (29.05.2009)

Seite 139-148


Systematische Behandlung von Parodontopathien unter intraligamentärer Anästhesie
Prothmann, Markus / Claußnetzer, Nicole / Taubenheim, Lothar / Rossaint, Rolf
Bei richtiger Indikationsstellung wird die nichtchirurgische Parodontitistherapie bei Taschentiefen bis zu 5 mm - und bei > 5 mm als Initialtherapie einer gegebenenfalls anschließenden offenen Kürettage - wegen ihrer hohen Erfolgsaussicht und ihres überschaubaren zeitlichen Aufwands als wirksame Methode zur Behandlung und Kontrolle der Parodontitis allen Praktikern empfohlen. Der zahnmedizinische Behandlungsschritt dieses Therapiekonzepts - Scaling und Root planing - ist oft nur unter Schmerzausschaltung möglich, in der Regel durch Anästhesie des N. alveolaris inferior (Unterkiefer) und Infiltrationsanästhesie (Ober- und Unterkieferfrontzahnbereich). Die Beeinträchtigungen des Patienten nach Abschluss der Therapie sind deutlich festzustellen und weitgehend durch die Lokalanästhesie verursacht. Markante Symptome sind die zum Teil über mehrere Stunden bestehende Einschränkung des Tast- und Temperaturempfindens, der Mastikation und der Sprache und damit der Dispositionsfähigkeit des behandelten Patienten. In einer Observationsstudie wurde die Effektivität der intraligamentären Anästhesie bei 31 Patienten, die sich einer systematischen Behandlung von Parodontopathien (geschlossenes Vorgehen) unterziehen mussten, überprüft. Die erzielte Anästhesie ermöglichte die uneingeschränkte erfolgreiche Behandlung aller Patienten, die nach Abschluss der Behandlung - etwa gleichzeitig mit dem Ende der Lokalanästhesie - keine der o. g. Einschränkungen empfanden.

Schlagwörter: Parodontitisbehandlung, Scaling, Root planing, Schmerzausschaltung, intraligamentäre Anästhesie, intraligamentale Injektion
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