Wir verwenden Cookies, um für diese Website Funktionen wie z.B. Login, einen Warenkorb oder die Sprachwahl zu ermöglichen. Weiterhin nutzen wir für anonymisierte, statistische Auswertungen der Nutzung Google Analytics, welches Cookies setzt. Mehr Informationen finden Sie in unserer Datenschutzerklärung.
OK, ich bin einverstanden Ich möchte keine Google Analytics-Cookies
Parodontologie
Login:
Benutzername:

Kennwort:

Plattform:

Kennwort vergessen?

Registrieren

Parodontologie 19 (2008), Nr. 3     20. Aug. 2008
Parodontologie 19 (2008), Nr. 3  (20.08.2008)

Seite 233-240


Prävalenz von Fusobacterium nucleatum und Prevotella intermedia in subgingivaler Plaque bei zwei Analysestrategien
Baron, Frédéric / Arndt, Rita / Roßberg, Matthias / Schacher, Beate / Wohlfeil, Martin / Eickholz, Peter
Das Ziel dieser Untersuchung bestand darin, die Ergebnisse gepoolter Proben von vier verschiedenen Stellen mit den Ergebnissen der vier separat von diesen Stellen für einen mikrobiologischen Gensondentest (Real-Time-PCR) entnommenen Proben im Hinblick auf den Nachweis von Fusobacterium nucleatum und Prevotella intermedia zu vergleichen. Insgesamt wurden bei 20 Patienten mit den Diagnosen "aggressive Parodontitis" (n = 10) oder "generalisierte schwere chronische Parodontitis" (n = 10) klinische Befunde erhoben und vor der antiinfektiösen Therapie von den vier Stellen mit den tiefsten Taschen Proben für mikrobiologische Analysen gewonnen. Dazu wurden zwei sterile Papierspitzen gleichzeitig in den parodontalen Taschen platziert. Eine davon wurde jeweils in einem separaten Transportgefäß und die andere mit drei weiteren des gleichen Patienten gepoolt (MT4) zur Auswertung hinsichtlich des Vorliegens von Fusobacterium nucleatum und Prevotella intermedia mit einem kommerziellen Gensondentest verschickt. Die Mittelwerte der logarithmierten Keimzahlen lagen bei den gepoolten Proben für alle Keime statistisch signifikant höher als die der Mittelwerte aus den Ergebnissen der Einzelproben (p < 0,05). Hinsichtlich der Nachweishäufigkeit von F. nucleatum und P. intermedia bestand zwischen separat und gepoolt analysierten Proben kein statistisch signifikanter Unterschied: F. nucleatum war in allen (separat) bzw. in 95 % (MT4) der Proben und P. intermedia in 80 % (separat) bzw. 75 % (MT4) der Proben nachweisbar. Es kann geschlussfolgert werden, dass die gepoolte Analyse für den Nachweis von F. nucleatum und P. intermedia in subgingivalen Plaqueproben genauso gut geeignet ist wie die separate Analyse.

Schlagwörter: Generalisierte schwere chronische Parodontitis, aggressive Parodontitis, subgingivale Plaque, mikrobiologischer Test
Volltext (keine Berechtigung) einzeln als PDF kaufen (20.00 €)Endnote-Export