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Parodontologie
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Parodontologie 19 (2008), Nr. 2     30. Mai 2008
Parodontologie 19 (2008), Nr. 2  (30.05.2008)

Seite 111-122


Lokale Antibiotika in der Parodontitistherapie
Eickholz, Peter
Mit der lokalen Applikation von Antiseptika und Antibiotika werden drei Ziele verfolgt: 1. Unterstützung der nichtchirurgischen mechanischen antiinfektiösen Therapie bisher unbehandelter Parodontitiden (zusätzliche Gabe zu Scaling und Wurzelglättung, um den Therapieeffekt zu erhöhen und gegebenenfalls die Notwendigkeit für chirurgische Eingriffe zu verringern), 2. Unterstützung der Reinstrumentierung in der unterstützenden Parodontitistherapie (zusätzliche Gabe zu Scaling und Wurzelglättung, um den Therapieeffekt zu erhöhen) und 3. Alternative zur subgingivalen Reinstrumentierung in der unterstützenden Parodontitistherapie (Gabe anstatt Scaling und Wurzelglättung, um aber den gleichen Effekt zu erzielen). Es existieren verschiedene Präparate für die topische subgingivale Applikation, deren Wirksamkeit für diese Indikationen bei chronischer Parodontitis gezeigt wurde. Erste vielversprechende Ergebnisse liegen auch für die Therapie periimplantärer Infektionen vor. Ungeklärt ist der Effekt einer subgingivalen Antibiotikagabe zur Therapie von Furkationsbeteiligung und aggressiver Parodontitis.

Schlagwörter: Topische subgingivale Antibiotikagabe, antiinfektiöse Parodontitistherapie, unterstützende Parodontitistherapie, Therapie periimplantärer Infektionen
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