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Parodontologie
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Parodontologie 17 (2006), Nr. 3     21. Aug. 2006
Parodontologie 17 (2006), Nr. 3  (21.08.2006)

Seite 231-239


Entwicklung keratinisierter Schleimhaut rund um nicht gedeckte Dentalimplantate
Teil 2: Nicht vaskularisierte Lappen
Beagle, Jay R.
Wie für natürliche Zähne wird auch für Dentalimplantate die Notwendigkeit keratinisierter Schleimhaut kontrovers diskutiert. Die meisten Zahnärzte sind der Auffassung, dass eine Zone gesunder keratinisierter Schleimhaut um Dentalimplantate herum die Versorgung mit Zahnersatz erleichtert und die häusliche Mundhygiene wie auch die professionelle Plaqueentfernung für den Patienten angenehmer macht. Es ist festgestellt worden, dass die Menge keratinisierter Schleimhaut im zukünftigen Insertionsbereich je nach den örtlichen anatomischen Verhältnissen bzw. vorangegangenen Eingriffen signifikant variieren kann. Besonders gilt dies bei stark fortgeschrittener Resorption des zahnlosen Kieferkamms im posterioren Bereich. Die Menge der verfügbaren keratinisierten Schleimhaut kann auch während der chirurgischen Phase der Implantatversorgung reduziert oder ganz eliminiert worden sein, wenn nämlich während der ersten oder zweiten chirurgischen Phase Inzisionen zur Lappenanhebung erforderlich waren. Das Fehlen von keratinisierter Schleimhaut rund um Dentalimplantate wirkt sich insbesondere während der Erhaltungsphase der Behandlung negativ aus. Mögliche Probleme sind die Bildung von Schleimhauttaschen, Gingivahyperplasien, Gingivafisteln und Gingivitis. Schroeder und Mitarbeiter (1981) postulierten, dass eine umlaufende Abdichtung durch einen Kragen aus dichtem Bindegewebe an der Durchtrittsstelle des Implantats in die kontaminierte Mundhöhle eine Voraussetzung für den Langzeiterfolg von Implantaten darstellt. Der Implantologe muss daher genau über die Behandlung des periimplantären Gewebes im Zusammenhang mit der Entwicklung der keratinisierten Schleimhaut informiert sein. Durch eine Rekonstruktion der keratinisierten Schleimhaut zum Zeitpunkt der Implantatinsertion kann der Chirurg die Behandlungszeit verkürzen, der Weichgeweberezession entgegenwirken und die ästhetische Wirkung verbessern. Der erste Teil dieses Artikels befasste sich vorrangig mit der Entwicklung der keratinisierten Schleimhaut rund um nicht gedeckte Dentalimplantate durch vaskularisierte Lappen. Dieser zweite Teil konzentriert sich auf die chirurgischen Techniken, einschließlich der nicht vaskularisierten Weichgewebetransplantate, speziell des subepithelialen Bindegewebetransplantats und des freien Gingivatransplantats.

Schlagwörter: Dentalimplantate, periimplantäre keratinisierte Schleimhaut, Bindegewebetransplantat, freies Gingivatransplantat
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