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Parodontologie
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Parodontologie 16 (2005), Nr. 1     20. Feb. 2005
Parodontologie 16 (2005), Nr. 1  (20.02.2005)

Seite 9-28


Recallorganisation - Intervall- und Qualitätssicherung
Konzeptreihe "Langzeittherapie"
Saxer, Claudia Martina / Szabo, Sophie / Saxer, Ulrich P.
Aus dem Recall der Parodontologen entstand in den letzten 20 Jahren in der zahnmedizinischen Praxis ein Betreuungssystem zur Gesunderhaltung der gesamten Bevölkerung. Neben der jährlichen Kontrolluntersuchung werden in diesen Sitzungen risikobezogen und individuell Maßnahmen angeboten, die die orale Gesundheit des Patienten erhalten, und auch solche, die sich der Patient wünscht. In diesem Beitrag wird die Entwicklung dieser Maßnahmen, ausgehend vom Erhalt der parodontalen Strukturen, übergreifend auf alle Fachbereiche der Zahnmedizin, aufgezeigt. Insbesondere wird auf die durch die greifende Prophylaxe veränderten Rahmenbedingungen hingewiesen. Dank der Früherkennung initialer Läsionen ermöglicht eine verzögerte Krankheitsentwicklung eine wirksamere Prävention. Neue Apparaturen erleichtern die Diagnose. Präventive Maßnahmen kamen früher nur einer privilegierten Schicht zugute und waren nicht immer wirtschaftlich. Weil die Zahnmedizin diese Maßnahmen in der allgemeinen Praxis anbietet, muss einerseits die Qualität gewährleistet sein und kann andererseits dieser Bereich nur kostendeckend angeboten werden. Für den "Durchschnittspatienten" kennt man aus wissenschaftlichen Untersuchungen die Parameter, die seine Zahngesundheit erhalten. Im Fall der Risikopatienten gibt es noch immer Bereiche, in denen trotz Mitarbeit nicht alle Risiken mit 100%iger Sicherheit ausgeschaltet werden können. Das Recallsystem erfordert einen entsprechenden administrativen Aufwand in jeder Praxis. Es gewinnt für die orale und allgemeine Gesundheit zunehmend an Bedeutung und spielt für die Zahnmediziner eine zentrale Rolle im Gesundheitswesen.

Schlagwörter: Recallerhaltungstherapie, orale Gesundheit, Praxisorganisation
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