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Parodontologie
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Parodontologie 30 (2019), Nr. 3     9. Aug. 2019
Parodontologie 30 (2019), Nr. 3  (09.08.2019)

Seite 233-242


Mineralstoffe und Parodontitis
Meyle, Jörg
Parodontale Entzündungen führen zum Verbrauch von Mineralien und Spurenelementen. Spurenelemente sind wesentlicher Bestandteil vieler Enzyme und antioxidativ wirkender Moleküle. In verschiedenen Studien wurde gezeigt, dass die ausreichende Zufuhr dieser Substanzen Attachment- und Zahnverlust hemmen kann. Neben Kupfer und Zink scheint Eisen eine besondere Rolle zu spielen, da verschiedene bakterielle Spezies wie Porphyromonas gingivalis, die in parodontalen Läsionen gefunden werden, Hämin und andere Eisenverbindungen verstoffwechseln können. Trotz zahlreicher Studien und teilweise jahrzehntelanger Forschungsbemühungen gibt es bis heute keinen klar definierten Ernährungsplan, der die zahnärztliche Therapie begleiten sollte. Im Rahmen der personalisierten (individualisierten) Medizin und Zahnmedizin gewinnen diese adjuvanten Behandlungskonzepte an Bedeutung. Weitere kontrollierte Studien sind notwendig um die dafür erforderlichen Grundlagen zu erarbeiten.

Schlagwörter: Mineralstoffe, Mikronährstoffe, Spurenelemente, Parodontitis, Entzündung
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