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Parodontologie
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Parodontologie 29 (2018), Nr. 1     19. Feb. 2018
Parodontologie 29 (2018), Nr. 1  (19.02.2018)

Seite 67-70


Neue Erkenntnisse zur Pathogenese des Leukozyten-Adhärenz-Defekt-Syndroms
Diskussionsbeitrag des Masterkurses "Parodontologie und Implantattherapie" der DG PARO und DIU
Müller-Busch, Alexander / Zbären, Christoph / Richter, Marion / Todea, Anca / Graetz, Timon / Betthäuser, Madlena / Kroiss, Sebastian / Meyle, Jörg
Beim Leukozyten-Adhärenz-Defekt-Syndrom (LAD-Syndrom) handelt es sich um seltene angeborene Störungen der Leukozytenfunktion, die mit einer früh beginnenden (Milchzahn-) Parodontitis assoziiert sind. Nach Aktivierung in den Kapillaren können sich die Neutrophilen nicht an die Kapillarinnenwand anheften und daher nicht aus den Gefäßen auswandern, um an den Entzündungsort zu gelangen. Im Gegensatz zu früher ist man heute der Auffassung, dass beim LAD-I-Syndrom die rasche parodontale Destruktion nicht durch die Infektion, sondern durch die veränderte Immunreaktion ausgelöst wird. Durch die Entgleisung der Neutrophilenbalance ("neutrostat") kommt es über die freigesetzten Zytokine zum raschen Knochenabbau. Über eine Blockade der beteiligten Signalmoleküle wie Interleukin-17 und Interleukin-23 eröffnen sich bei diesen Patienten neue kurative Möglichkeiten.

Schlagwörter: früh beginnende Parodontitis, Milchzahnparodontitis, Leukozyten-Adhärenz-Defekt-Syndrom (LAD-Syndrom), Integrin-Rezeptor, Diapedese, neutrophile Granulozyten
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