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Parodontologie
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Parodontologie 28 (2017), Nr. 4     22. Nov. 2017
Parodontologie 28 (2017), Nr. 4  (22.11.2017)

Seite 391-397


Einfluss diätischen Nitrats auf die allgemeine und parodontale Gesundheit
Eine Übersicht
Schlagenhauf, Ulrich
Der Nitrat-Nitrit-Stickstoffmonoxid-Stoffwechselweg ist ein durch zahlreiche aktuelle Studien gut belegter, essenzieller Bestandteil vieler physiologischer Regulationsprozesse des Körpers. Er kann nur unter pathologischen Bedingungen durch exzessive Freisetzung der Nitratmetabolite Nitrit und Stickstoffmonoxid gesundheitsschädliche Folgen zeigen. Während noch bis vor Kurzem eine Minimierung der diätischen Nitratzufuhr empfohlen wurde, ist mittlerweile aufgrund der erweiterten Datenlage unstrittig, dass mit der Nahrung aufgenommenes Nitrat u. a. für die Aufrechterhaltung der Gefäßgesundheit von essenzieller Bedeutung ist und darüber hinaus die Ausprägung von Entzündungen zu dämpfen vermag. So erbrachte der vermehrte Konsum nitratreichen Kopfsalats in einer Interventionsstudie an parodontalen Nachsorgepatienten eine signifikante Reduktion der Ausprägungsstärke chronischer Gingivitis. Diese war in ihrem Ausmaß der Wirkung einer üblichen antibakteriellen Mundspüllösung ebenbürtig. Verstärkter Verzehr nitratreichen Gemüses könnte daher eine weitere sinnvolle Option in der Therapie und Prävention parodontaler Erkrankungen darstellen.

Schlagwörter: Nitrat, Nitrit, Stickstoffmonoxid, Ernährung, Gemüse, Gingivitis, Parodontitis, parodontal
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