Parodontologie
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Parodontologie 28 (2017), Nr. 3     22. Aug. 2017
Parodontologie 28 (2017), Nr. 3  (22.08.2017)

Seite 269-279


Konservative Behandlung einer generalisierten, schweren chronischen Parodontitis eines Patienten mit Autoimmunhepatitis unter immunsuppressiver Therapie
Ein Fallbericht
Hamad, Chaman / Hoffmann, Thomas / Noack, Barbara
Die medikamentöse Immunsuppression kommt bei Organtransplantationen, verschiedenen entzündlichen und Autoimmunerkrankungen zum Einsatz. Die zahnärztlichen Maßnahmen bei immunsupprimierten Patienten müssen mit Blick auf den allgemeinen Zustand des Patienten und die potenziell erhöhte Infektanfälligkeit geplant werden. Vor allem verlangen sie nach einer engen Zusammenarbeit mit dem behandelnden Arzt. Die vorliegende Falldokumentation beschreibt die erfolgreiche nichtchirurgische Parodontitistherapie einer generalisierten, schweren chronischen Parodontitis mit ausgeprägtem entzündlichen Infiltrat der Gingiva bei einem Patienten mit Autoimmunhepatitis unter immunsuppressiver medikamentöser Therapie. Die Parodontitistherapie in Form von Deep Scaling und Root Planing mit adjunktiver systemischer Antibiotikagabe reichte zur Reduktion der Sondierungstiefen und Erzielung entzündungsfreier und stabiler parodontaler Verhältnisse aus.

Schlagwörter: schwere chronische Parodontitis, Immunsuppression, Autoimmunhepatitis, antiinfektiöse Therapie, systemische Antibiose, unterstützende Parodontitistherapie
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