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Parodontologie
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Parodontologie 28 (2017), No. 1     22. Feb. 2017
Parodontologie 28 (2017), No. 1  (22.02.2017)

Page 7-17, Language: German


Unterstützende Parodontitistherapie (UPT)
Inhalte, Nutzen, Effekte
Eickholz, Peter / Walter, Clemens / Dannewitz, Bettina
Das übergeordnete Ziel parodontaler bzw. allgemein zahnärztlicher Therapie ist die langfristige Erhaltung natürlicher Zähne in einem gesunden, funktionellen, ästhetisch akzeptablen und schmerzfreien Zustand. Die unterstützende Parodontitistherapie (UPT) dient genau diesem Ziel. Aber welche Maßnahmen sind erforderlich, um die parodontale Situation eines Patienten langfristig stabil zu erhalten? Mindestens einmal pro Jahr müssen die parodontalen (oralen) Befunde kontrolliert werden. Zur Kontrolle der individuellen Mundhygiene werden Gingivitis- und Plaqueindizes erhoben. Entsprechend erfolgen Remotivation und -instruktion zu effektiver individueller Mundhygiene und schließlich die Entfernung harter und weicher bakterieller Beläge, die professionelle mechanische Plaqueentfernung (professional mechanical plaque removal: PMPR). Stellen, an denen es zu pathologisch vertieften Taschen gekommen ist (Sondierungstiefe [ST] ≥ 4 mm mit Bluten auf Sondieren; ST ≥ 5 mm), werden nachinstrumentiert. Bei regelmäßiger Wahrnehmung der UPT durch die Patienten werden die durch Therapie erreichten parodontalen Verhältnisse stabil gehalten bzw. die Progression der Erkrankung wird zumindest erheblich verlangsamt. Das heißt, dass Patienten, die UPT regelmäßig wahrnehmen, weniger Zähne verlieren als solche, die nur unregelmäßig zur UPT kommen.

Keywords: unterstützende Parodontitistherapie (UPT), professionelle mechanische Plaqueentfernung (PMPR), individuelle Mundhygiene, professionelle Mundhygiene, subgingivale Reinstrumentierung