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Parodontologie
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Parodontologie 27 (2016), No. 2     30. May 2016
Parodontologie 27 (2016), No. 2  (30.05.2016)

Page 211-221, Language: German


Antiseptika zur Prophylaxe und Therapie parodontaler Erkrankungen
Lorenz, Katrin
Antiseptika sind Substanzen, die die Anheftung von Krankheitserregern und/oder deren Proliferation im oralen Milieu verhindern. Sie werden seit fast 5.000 Jahren für die Behandlung von Erkrankungen am Zahnfleisch angewendet. Auf wissenschaftlicher Basis werden sie seit ca. 50 Jahren untersucht. Orale Antiseptika für die Prophylaxe und Therapie parodontaler Erkrankungen dienen hauptsächlich der Reduktion von Bakterien, Plaque und Gingivitis. Darüber hinaus werden potent wirksame Substanzen auch zur Unterstützung der Wundheilung, bei Infektionen und speziellen Indikationen eingesetzt. Zu den wirksamen und am häufigsten verwendeten Wirkstoffen zählen Chlorhexidin, Octenidin, essenzielle Öle, Triclosan, Zinnfluorid und Povidon-Jod. Die Wirkstoffe weisen unterschiedliche Substantivität auf. Chlorhexidin stellt durch seine sehr hohe Substantivität nach wie vor den Goldstandard dar. Antiseptische Zusätze werden am häufigsten in Zahnpasten und Mundspüllösungen angeboten, um neben der Wirksamkeit auch eine einfache Anwendung und gute Compliance für die Patienten zu gewährleisten. Die Auswahl des geeigneten Präparates sollte individuell auf die vorliegende Indikation und die Bedürfnisse des Patienten abgestimmt werden.

Keywords: Antiseptikum, Antiplaque-Wirkstoff, Chlorhexidin, Octenidin, essenzielle Öle, Triclosan, Zinnfluorid, Povidon-Jod, Gingivitis, Prävention