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Parodontologie
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Parodontologie 27 (2016), Nr. 2     30. Mai 2016
Parodontologie 27 (2016), Nr. 2  (30.05.2016)

Seite 199-210


Anwendung von Probiotika und Antibiotika bei chronischer voranschreitender Parodontitis
Schlagenhauf, Ulrich
Nach dem aktuellen "Dysbiose"-Modell der Ätiologie parodontaler Erkrankungen ist die Stärke parodontaler Entzündungen nicht primär durch die manifeste Plaquemasse bedingt, sondern durch eine dysbiotische proinflammatorische Verschiebung der Zusammensetzung des oralen Mikrobioms. Daraus abgeleitete therapeutische Maßnahmen erfordern daher auch bei schweren Parodontalerkrankungen keine resektive Elimination bakterieller Retentionsnischen oder die Etablierung perfekter Mundhygiene, sondern zielen primär auf das Aufbrechen der bakteriellen Dysbiose sowie die Wiederherstellung eines physiologischen nicht entzündungsförderlichen Mikrobioms ab. In diesem Fallbericht eines auf herkömmliche Parodontaltherapie nicht ansprechenden Patienten werden der praktische Prozess der Wiederetablierung eines physiologischen nicht entzündungsförderlichen Mikrobioms durch den Einsatz von Antibiotika und Probiotika beschrieben und die daraus resultierenden Konsequenzen für die parodontale Abheilung und Langzeitstabilität im Detail dargestellt.

Schlagwörter: Parodontitis, Probiotika, adjunktive Antibiotikatherapie, parodontale Erhaltungstherapie
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