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Parodontologie
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Parodontologie 27 (2016), Nr. 1     15. Feb. 2016
Parodontologie 27 (2016), Nr. 1  (15.02.2016)

Seite 9-15


Neue orale Antikoagulanzien in der zahnärztlichen Praxis
Cordes, Valerie / Pischon, Nicole / Riess, Hanno / Dommisch, Henrik
Jahrzehnte erfolgte eine orale Antikoagulation von Patienten mit Vitamin-K-Antagonisten (VKA). Heutzutage gibt es Alternativen in Form der neuen, nicht-Vitamin-K-antagonistischen oralen Antikoagulanzien (NOAKs), wobei man direkte Thrombininhibitoren und Faktor-xa-Inhibitoren unterscheidet. Der Vorteil dieser neuen Medikamente liegt darin, dass in großen Studien gezeigt werden konnte, dass bei nicht-valvulärem Vorhofflimmern und bei venösen Thromboembolien im Vergleich zu VKA bei mindestens gleichwertiger Wirksamkeit weniger schwere Blutungen auftreten und Wirkspiegelkontrollen sowie häufige Dosisanpassungen entfallen. Allerdings gibt es bis zum jetzigen Zeitpunkt noch kein europäisch zugelassenes Antidot, sodass insbesondere akute chirurgische Eingriffe mit einem erhöhten Blutungsrisiko verbunden sein könnten und daher eine sachgerechte prä-, peri- und postoperative Betreuung der Patienten erforderlich ist. Im Falle des Auftretens von Blutungen reichen aufgrund der kurzen Halbwertzeit der Substanzen meist überbrückende symptomatische Maßnahmen aus.

Schlagwörter: neue orale Antikoagulanzien, Thrombininhibitor, Faktor-Xa-Inhibitor, Halbwertszeit, fehlendes Antidot
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