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Parodontologie
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Parodontologie 26 (2015), Nr. 3     20. Okt. 2015
Parodontologie 26 (2015), Nr. 3  (20.10.2015)

Seite 257-269


Überlegungen zur mikrobiologischen Diagnostik bei parodontalen Erkrankungen
Rodriguez, Fabiola R. / Kunz, Eva M. Kulik / Walter, Clemens
Parodontale Erkrankungen sind biofilmassoziierte Erkrankungen, die durch eine opportunistische Infektion unterhalten werden. In dieser Übersicht wird der Nutzen mikrobiologischer Untersuchungen zur Diagnostik oder Therapieplanung parodontaler Erkrankungen diskutiert. Verschiedene Testverfahren stehen zur Analyse der oralen Mikroflora zur Verfügung. Sie basieren auf morphologischen, kulturellen, enzymatischen oder genetischen speziesspezifischen Merkmalen. Trotz der enormen technischen Fortschritte, ist es bis heute nur unzureichend möglich, einzelne Bakterien des komplexen Biofilms hinsichtlich ihrer Virulenz ausreichend zu charakterisieren oder mit bestimmten parodontalen Krankheitsbildern in Zusammenhang zu bringen. Der klinische Nutzen eines Nachweises einzelner Bakterien ist daher zum gegenwärtigen Zeitpunkt hinsichtlich Diagnose oder Therapieplanung limitiert und wäre auch nur dann sinnvoll, wenn aus der mikrobiologischen Diagnostik eine therapeutische Konsequenz folgt.

Schlagwörter: mikrobiologische Diagnostik, Parodontitis, Virulenzfaktor, Porphyromonas gingivalis
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