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Parodontologie
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Parodontologie 24 (2013), Nr. 4     16. Dez. 2013
Parodontologie 24 (2013), Nr. 4  (16.12.2013)

Seite 379-384


Schmelzmatrixproteine
Molekulare und zelluläre Aspekte
Deschner, James
Die Regeneration verlorengegangener parodontaler Gewebe kann durch die intraoperative Applikation von Schmelzmatrixproteinen (EMD) unterstützt werden. Insgesamt zeigen zahlreiche In-vitro-Studien, dass EMD die Proliferation, Adhäsion und Migration von parodontalen Ligament- (PDL)-Zellen fördert. EMD führt in diesen Zellen auch zu einer verstärkten Synthese von Wachstumsund Differenzierungsfaktoren, Matrixmolekülen und Osteogenese-assoziierten Faktoren, zu vermehrten Kalziumablagerungen sowie zu einer beschleunigten In-vitro-Wundheilung. Ähnliche positive Effekte übt EMD auch auf Osteoblasten bzw. osteoblastenartige Zellen, Zementoblasten und deren Vorläuferzellen aus. Mehrere Studien belegen zudem, dass EMD die Synthese von Entzündungsmediatoren hemmt, also antiinflammatorische Effekte ausübt. Lokale und systemische Faktoren könnten jedoch die regenerationsfördernden Effekte von EMD beeinflussen und sollten daher so gut wie möglich kontrolliert werden.

Schlagwörter: Schmelzmatrixderivat (EMD), Schmelzmatrixproteine, Amelogenin, Regeneration, Entzündung, parodontale Ligamentzellen
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