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Parodontologie
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Parodontologie 18 (2007), Nr. 2     30. Mai 2007
Parodontologie 18 (2007), Nr. 2  (30.05.2007)

Seite 129-135


Zehnjahresergebnisse nach Behandlung intraossärer Defekte mit einem Schmelzmatrixproteinderivat (Emdogain®)
Sculean, Anton / Kiss, Alice / Miliauskaite, Asta / Arweiler, Nicole Birgit / Hannig, Matthias / Schwarz, Frank
Die Behandlung intraossärer Parodontaldefekte mit einem Schmelzmatrixproteinderivat (SMP) fördert die parodontale Regeneration, das heißt die Neubildung von Zement, Desmodont und Knochen, und führt zu signifikanten Reduktionen der Sondierungstiefen sowie zu klinischem Attachmentgewinn. Zurzeit gibt es jedoch nur begrenzte Informationen über Langzeitergebnisse im Zusammenhang mit dieser regenerativen Therapieform. Das Ziel dieser Studie war es, die klinischen Ergebnisse zehn Jahre nach der Behandlung intraossärer Knochendefekte mit dem Schmelzmatrixproteinderivat Emdogain® (Straumann, Basel, Schweiz) zu bewerten. Es wurden 21 Patienten mit je einem intraossären Knochendefekt von >= 6 mm mit Schmelzmatrixproteinen behandelt. Folgende klinische Parameter wurden vor der Behandlung sowie ein und zehn Jahre danach untersucht: Sondierungstiefe (ST), gingivale Rezession (GR) und klinischer Attachmentlevel (CAL). Die mittlere ST hatte sich nach einem Jahr von 8,1 ± 1,7 mm auf 3,5 ± 1,0 mm verringert (p < 0,0001). Nach zehn Jahren betrug die ST 4,0 ± 1,2 mm, das heißt, sie war gegenüber den Einjahresergebnissen signifikant erhöht (p > 0,05). Gegenüber dem Ausgangswert war die Sondierungstiefe aber immer noch signifikant verbessert (p < 0,0001). Nach einem Jahr erhöhte sich die GR von 1,9 ± 1,5 auf 3,2 ± 1,9 (p < 0,001). Nach zehn Jahren betrug die GR 2,8 ± 1,5. Zu diesem Zeitpunkt zeigte die GR gegenüber den Einjahresergebnissen eine signifikante Verbesserung, war aber gegenüber dem Ausgangswert immer noch signifikant erhöht (p < 0,001). Der mittlere CAL änderte sich von 10,0 ± 2,3 mm auf 6,8 ± 2,3 mm (p < 0,0001) nach einem Jahr und auf 7,0 ± 1,9 mm nach zehn Jahren. Die Änderung des klinischen Attachmentniveaus zeigte zwischen einem und zehn Jahren keine statistische Signifikanz. Aus den Ergebnissen kann gefolgert werden, dass die klinischen Verbesserungen, die nach der Behandlung mit Schmelzmatrixproteinen erreicht werden, auch über eine Zehnjahresperiode aufrecht erhalten werden können.

Schlagwörter: Regenerative Parodontaltherapie, Schmelzmatrixproteine, intraossäre Defekte, Langzeitergebnisse
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