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Parodontologie
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Parodontologie 18 (2007), Nr. 2     30. Mai 2007
Parodontologie 18 (2007), Nr. 2  (30.05.2007)

Seite 119-127


Bedeutung der häuslichen Plaquekontrolle für die Therapie und Prävention parodontaler Erkrankungen - Reflektieren etablierte Konzepte immer noch das aktuelle Wissen?
Konzeptreihe "Parodontale Betreuung"
Schlagenhauf, Ulrich
Die Etablierung einer effektiven häuslichen Zahnpflege ist eine allgemein akzeptierte Vorbedingung für die Therapie und Prävention parodontaler Erkrankungen. Im Rahmen klinischer Langzeituntersuchungen konnte jedoch ein parodontalpräventiver Effekt guter Mundhygiene jenseits einer Gingivitisreduktion bislang nicht eindeutig nachgewiesen werden. Daten neuerer Studien stellen mittlerweile die Gültigkeit der zentralen parodontalpräventiven Bedeutung der Mundhygiene grundsätzlich in Frage. Im Gegensatz zu bisherigen Vorstellungen ist nicht mangelnde Mundhygiene, sondern eine Fehl-/Überreaktion des oralen Immunsystems die primär treibende Kraft für die Entwicklung entzündungsfördernder Zahnbeläge. Gute Mundhygiene kann die Folgen einer solchen Schwäche der natürlichen Abwehrmechanismen für die Integrität des Parodonts nur in sehr begrenztem Maße ausgleichen und muss daher bei parodontal erkrankten Patienten zwingend durch regelmäßig wiederholte professionelle Präventionsmaßnahmen ergänzt werden.

Schlagwörter: Mundhygiene, Parodontitis, Gingivitis, Biofilm, Immunsystem
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